Nicht was wir erleben, 
sondern wie wir empfinden, 
was wir erleben,
macht unser Schicksal aus.


Marie von Ebner-Eschenbach

Kinesiologie – was ist das?

Kinesiologie ist eine ganzheitliche Methode, die sich mit der Bewegung und der Energie im Körper beschäftigt und den Menschen in seinem körperlichen, emotionalen und mentalen Erleben betrachtet. Der Begriff leitet sich vom Griechischen „kinesis“ (Bewegung) und „logos“ (Lehre) ab und wird häufig als „Lehre von der Bewegung“ oder „Wissenschaft der Bewegung“ beschrieben. Im Zentrum steht die Annahme, dass der Körper über eine eigene innere Weisheit verfügt und durch Veränderungen in der Muskelspannung Rückmeldung darüber geben kann, was ihn stärkt oder schwächt.

Kinesiologie – wie funktioniert das?

Das wichtigste Arbeitsinstrument der Kinesiologie ist der sogenannte Muskeltest. Dabei wird sanft die Kraft bestimmter Muskeln geprüft, während die getestete Person an ein Thema, ein belastendes Gefühl, ein Lebensmittel oder eine Frage denkt; zeigt der Muskeltest eine Schwäche, spricht das für Stress oder ein Ungleichgewicht im System. Auf diese Weise sollen Blockaden im Energiefluss, verborgene Stressoren oder nicht bewusste Zusammenhänge sichtbar werden, die mit rein kognitiven Methoden oft schwer zugänglich sind.

Kinesiologie – wofür ist das?

Zur Harmonisierung nutzt die Kinesiologie je nach Richtung unterschiedliche Techniken, etwa Akupressur, Reflexzonen- oder Meridianarbeit, sanfte Berührungen, Bewegungsübungen, Atemtechniken oder gezielte Stressablösetechniken. Ziel ist es, den Energiefluss wieder ins Gleichgewicht zu bringen, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die Regulationsfähigkeit des Organismus zu stärken. Kinesiologie wird im Rahmen der Komplementärmedizin eingesetzt und kann Menschen in allen Lebensphasen bei Themen wie Stress, Schlafstörungen, Lern- und Konzentrationsproblemen, körperlichen Beschwerden oder emotionalen Belastungen begleiten; sie ersetzt jedoch keine schulmedizinische Diagnose oder Behandlung.